19. April 2014

Her mit dem Sonderpreis!

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, hiermit bewerbe ich mich höchst seriös auf den Sonderpreis für das Ed-Sheeran-1LIVE-Kirchenclubkonzert am kommenden Dienstag in Köln. Kleiner Haken an der Sache: Diesen Sonderpreis gibt es überhaupt nicht. Warum ich ihn trotzdem sehr verdient habe, sollte die folgende Sonderpreis-Verdienst-Beweisführung hinreichend belegen. Vorab eine Vorstellung aller Beteiligten: 


(Ed Sheeran + Kulturkirche) x 1LIVE = Clubkonzert, für das man keine Karten kaufen, sondern nur gewinnen kann. Man gewinnt, indem man entweder von irgendeiner ominösen Mailfee aus diesem Internet gezogen wird oder indem man bei 1LIVE anruft, wenn Herr Schorn JETZT sagt. Theoretisch durchaus machbar, WENN nicht mindestens der Rest der Welt zeitgleich dieselbe Nummer wählen würde. PHÖ!

So. Wunde Finger und Tage später bin ich nicht länger bereit, diesen Sachverhalt einfach so hinzunehmen. Hinz und Kunz gewinnen Karten und ständig muss ich mir vom Herrn Schorn vorlesen  lassen, was Lolek und Bolek alles machen WÜRDEN, um Ed ihre Aufwartung machen zu dürfen. So WÜRDE sich irgendeine Tante (angeblich!) den 1LIVE-Schriftzug tätowieren lassen und irgendeine andere Trulla behauptet, dass sie das ganze Studio putzen WÜRDE. Pffff. Lächerlich! Im Pott hamwa  mit so nem Konjunktiv-Gedöns natürlich nix am Kopp. Hier gibbet Tacheles. Und Taten. Deshalb WÜRDEN wir ma rein gar nix. Wir quatschen nicht, wir machen...und zwar Ed zu unserem Helden.

Ed + Batman = EDMÄN  

Das alleine ist allerdings noch keinen Sonderpreis wert. Aber dass wir EDMÄN unsere gesamte Ruhrpott-Nation zu Füßen gelegt haben...DAS schreit wirklich verdammt laut nach diesem Sonderpreis! Also...ich sachet wie et is: EDMÄN hat eine ziemlich geile Woche mit uns im Ruhrgebiet gehabt und deshalb hätte er uns am Dienstag selbstverständlich überaus gerne als Sondergäste am Start, HERR SCHORN!


Als erstes hamwa ihm ne anständige Zeche gezeigt. Fand er ganz okay...
...aber ne ordentliche Dönninghaus-Currywurst fand er trotz seines skeptischen Gesichtsausdrucks weitaus okayer.  
Danach haben wir EDMÄN erst mal ein paar lecker Pilsken spendiert.
Tja. Lasst es mich so sagen: Singen kann er, saufen nicht.
Zum Glück haben ihm seine neuen Kumpels schnell wieder auf die Beine geholfen.
Aber das Steigerlied haben WIR ihm beigebracht.
Außerdem weiß er jetzt: A40 - nur wenne Zeit hast! 
Nachdem wir das geklärt hatten, haben wir uns nicht lumpen lassen...
...und haben EDMÄN ein Segelboot gekauft. 
Nee. War gelogen. Gab nur n Flutschfinger.
Danach ging es ab nach Malle a.k.a. Bermudadreieck.
Aber EDMÄN, der alte Ruhrpott-Romantiker, hat mit Malle zum Glück nicht viel anne Maske.
Also haben wir ihn ins nächstbeste Rapsfeld gestellt und eine Runde "Give me love" trällern lassen.
Hat er irgendwie falsch verstanden...der alte Stecher.
Dann wollten wir richtig dick auffahren...Industriekultur und so...
...aber EDMÄN hatte schon wieder Hunger. Also haben wir ihm das freundliche Wurstthekengesicht beigebracht. 
Den Rest des Tages hat er dann in töfter Gesellschaft anne Trinkhalle ausklingen lassen.
So. Falls EDMÄN wieder einmal das Ruhrgebiet bereisen sollte, muss er keinerlei Gesichtsverlust fürchten, denn...
...er hat die Leute hier astrein im Griff...

...und weiß ganz genau, wo der Hund begraben liegt.
Mit anderen Worten: EDMÄN sieht das Ruhrgebiet nun mit ganz anderen Augen und besteht eindringlich darauf, uns am kommenden Dienstag in der Kölner Kulturkirche begrüßen zu dürfen, HERR SCHORN!

Und wenn uns dieser Gegenbesuch nun verwehrt bleibt, dann soll ganz 1LIVE beim Kacken der Blitz treffen heul ich.
Merke I: Freund besteht darauf, dass ich hier verlauten lasse, dass der Vergleich zwischen dem doofen Bermudadreieck und Mallorca hinkt.

Merke II: Ich bin übrigens 1LIVE-Sektorvisionärin. Und eigentlich habe ich wirklich nur eine einzige Vision...und zwar von zwei Ed Sheeran Tickets in meinem Besitz. Danke.

Merke III: Frohe Ostern!

Merke IV: Eine kleine Schüppe Making-of…


17. April 2014

Ein Rehchen zum Käffchen?!

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, in letzter Zeit könnte man ja durchaus meinen, dass ich meine Ruhrgebietsliebe an den Nagel gehängt hätte, um mich nur noch in recht schnarchigen Wochenrückblicken zu ergehen. Das ist natürlich totaler Schwachsinn. Der Pott und ich sind nach wie vor total tolle Kumpels.

Und deshalb serviere ich Euch heute endlich mal wieder eine exzellente Ausflugsempfehlung! Das nächste Mal, wenn Ihr irgendwo mit irgendwem ein Käffchen trinken wollt, packt Euch doch einfach mal ne Thermoskanne und 'n lecker Bütterken ein und fahrt nach Haltern in den Naturwildpark Granat. Da kann man nämlich beim Quasseln und Kaffeetrinken Rehe (REHE!) streicheln. In nem Café hocken und vor ne Wand gucken kann schließlich jeder!


Ehe man den Rehen LekkiLekki in den zarten Schlund werfen kann, passiert man allerdings zunächst einmal eine Horde Wildschweine. Die haben natürlich auch Hunger und fressen einem nicht nur gut und gerne aus der Hand, sondern werfen sich einem sogar höchst elegant vor die Füße, wenn man sie anständig schubbert...


So ne ordentliche Runde Schweine-Geschubber finde ich ja schon ganz schön sehr gut, aber richtig beeindruckt hat mich dann einige Meter weiter der Nandu-Mann, der seine Weibchen rigoros vor mir und meinem Kamera-Gehampel abschirmte. Nun könnten böse Geister von Zufall reden, aber ich sachet Euch: NIX ZUFALL! Der wollte nicht, dass ich seine Ollen fotografiere. Echt jetzt! Aber davon abgesehen: Wie abgefahren sind denn bitte diese Federn da...äh...an dem Vogel dran?


Federkleid hin oder her...NOCH toller sind natürlich muckelige Kängurus! Leider hockten die Schätzekens weit weg hinter einem Zaun rum und ich konnte ihnen nur mit meinem Zoom-Objektiv ein wenig auf die Muckelpelle rücken...


Apropos Pelle: Diese Familie kenne ich gar nicht, aber ich bin ihnen schamlos auf die Pelle gerückt, um zu beweisen, dass man hier tatsächlich picknicken UND Rehe füttern kann...GLEICHZEITIG!


Und wer jetzt noch rumnölt und sagt "Pfff, Rehe durch Zäune füttern, ist doch doooof!", dem sei gesagt, dass man sich nur noch ein paar Meter weiter bewegen muss, um plötzlich in einem echten Wildtierwunderland zu stehen! Rehe, Rehe, Rehe, Rehe und Hirsche. Freilaufend. Freundlich. Und HANDZAHM! Lasst es mich so sagen: Ich hatte ein bisschen sehr viel Spaß inne Backen!


Das folgende Reh hatte wohl offensichtlich einen Bad Hair Day. Tja. Soll vorkommen...


Vielleicht hat es auch aufgrund seines nachlässigen Stylings keinen Knutschpartner abbekommen?! Man weiß es nicht genau...


So. Und wer jetzt sein Käffchen immer noch lieber in einem Café trinken möchte, dem ist eiiindeutig nicht mehr zu helfen. Mit anderen Worten: toller Wildpark ohne Blingbling und Showgedöns, sondern mit viel Grün, tollen Tieren und weitläufigen Gehegen. Find ich gut super!

Merke: Rehe haben tolle, lange Schlabberzungen!

13. April 2014

Spiderman, Einhörner und Dingens

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, das Wichtigste zuerst: Heute Abend wird gegrillt! So. Und jetzt zum Wochenrückblick...


Die Woche beginnt mit Weltgeschichte: Ich kaufe Turnschuhe. Am liebsten hätte ich das Modell oben links erworben, aber das gibt es scheinbar auf der ganzen Welt nicht mehr in meiner Größe. Außer in einem Schuhladen in Lüneburg, aber weil die Welt mal wieder ein grausamer Ort ist, geht dort niemand ans Telefon. Also habe ich andere Turnschuhe (sehen ja fast genauso aus) kaufen müssen und war nachfolgend für den Rest der Woche damit beschäftigt, sie auf Schritt und Tritt zu portraitieren. Irgendjemand muss sich ja schließlich um die wichtigen Dinge im Leben kümmern.


Apropos wichtige Dinge: Ich habe mit Heidis Lenny geschmust, mit Ellens Newton getanzt und mit Spiderman nach Kröten gefahndet.


Mindestens genauso wichtig: lecker Essen! Meerrettich-Sößken, eine Home-Sweet-Home-Sushi-Visage, das tollste Olivenbrot der Welt...


...eine grandiose Vollkornteig-Pizza aus dem Hause Berit, noch mehr Sushi, Senf mit Wurst und sensationelles Fleisch in Sojasoßen-Sprite-Tunke namens Adobo (nix Foto). Aber davon ab lebe ich nach wie vor sehr gut und gerne auf dem Avocado-Planeten.


So. Trotz wechselhaften Wetters habe ich in den letzten Tagen gelegentlich den Frühling vor meine Linse zerren können. Als ich das kleine Artischocken-Sträußchen auf Instagram gepostet habe, wurde ich gefragt, wie ich sie denn zubereiten würde. Ähhh. Leider nein, leider gar nicht?! Von nem Pizzahappen mal abgesehen bin ich absolute Artischocken-Jungfrau. Vielleicht sollte ich mal mit ihr verabreden und gucken wo das so hinführt?!


Hinführen ist ein gutes Stichwort. Per Twitter wollte ich mich diese Woche vom Herrn Unfassbar zu seinem Lieblingsbaum an der Ruhr dirigieren lassen. Hat irgendwie nur so mittel geklappt. Habe mich dann mit Rapsfeldern getröstet. 


Nein, das ist NICHT Frau Emma Plemmplemma. Das ist Berits Riesen-fast-Mensch-Katze. Es würde mich nicht wundern, wenn sie demnächst mal auf den Hinterpfoten aufrecht um die Ecke käme und mich per Pfotenschlag mit den Worten "Na, wie isset?!" begrüßen würde. Aber bis dahin zerfleddert sie erst mal Tauben und tut so, als ob sie mit diesem Massaker rein gar nichts zu tun hätte.


Am Samstag habe ich mein Geburtstagsgeschenk eingelöst und mich von Julius ins Unnaer Lichtkunstmuseum einladen lassen. Dort durfte man keine Fotos machen. PHÖ! Ich habe natürlich trotzdem eins gemacht...ich alter Verbrecher. Wir haben dort an einer 1,5-stündige Führung teilgenommen und obwohl ich Führungen als alter Stechschritt-Heini normalerweise total ungut finde, gibbet diesmal NIX zu meckern. Und das will was heißen! Mit anderen Worten: Empfehlung!


Aaaaber wenn ich mir 1,5 Stunden tolle Sachen angucken muss, aber keine Fotos machen darf, gerate ich danach offensichtlich in eine mittelschwere "Boah, jetzt abba!"-Foto-Exstase. Das erklärt vielleicht (!) irgendwie den Einhornritt, den Fleischwurst-Schwertkampf und das Gehampel in seriösen Einzelhandelsfachgeschäften.

So. Jetzt führe ich wieder meine Turnschuhe aus. Und danach gibbet FLEISCH. Läbben ist hart ganz okay.

Merke: Dingens.

6. April 2014

Von Müllmännern und Nudelfeen

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, der April macht bekanntlich was er will...und ich auch - nämlich einen neuen Wochenrückblick. (Wahnsinnseinleitung, ne?!)


Fangen wa vorne an: Am letzten Sonntag war ich im Ausland. Genauer: in Düsseldorf. Dort brachte mir ein riesiger Flohmarkt zwar keine spannenden Schnäppchen ein, dafür aber einen riesigen Strauß geschenkter Tulpen. Warum? Weil ich ach so bezaubernd lächeln kann. Und weil die Tulpen "weg" mussten. Aber Letzteres kann man ruhig unter den Tisch fallen lassen. Wie dem auch sei...auf dem Rückweg kam es noch besser, denn "Hand ausm Autodach halten" fühlt sich auf der Autobahn ein bisskn wie fliegen  an. Unbezahlbar.


Bezahlbar sind allerdings die 10 Millionen Superhelden-Artikel, die es aktuell bei Primark gibt. Ich habe meine Primark-Phobie gar heldenhaft überwunden und mich einmal durch den textilen Heldendschungel gewühlt. Mit prall gefüllter Einkaufstasche habe ich dann Heidi mit einem derart hysterischen Unterton über diese Fundgrube informiert, dass ich mich dafür noch Tage später auslachen lassen musste. Aber das kann ich ab. Batman forever. Und Spiderman auch.


Forever sind auch 100 Jahre - zumindest fast. So alt ist am Dienstag nämlich meine Ommi geworden. Das Foto, das ich in der Vorwoche von unseren Händen gemacht hatte, habe ich ihr auf ein Kissen drucken lassen, damit sie immer schön vor Augen hat, dass sie auch dann nicht allein ist, wenn mal kein Besuch neben ihr sitzt. Und was der Müllmann mit dem ganzen Spektakel zu tun hat? Naja...er stand da halt so rum.


Rumstehen kann ich natürlich auch. Und rumsitzen erst! Vor allem dann, wenn es fünf nach Frühling ist und mich überall irgendwelche Blütenbäume anlachen.


Überhaupt: Blüten! Am Baum, aufm Kuchenteller, am Bahnsteig. Blüten gehen immer. In diesem Fall als kleine Kaffeeklatsch-Aufmerksamkeit für Heidi. (Die kleinen Klebetattoos gibbet übrigens HIER.)


Noch wichtiger als Blüten? Essen. Natürlich! Auch in dieser Woche brannte der Grill wieder lichterloh und ich möchte auuuusdrücklich darauf hinweisen, dass das Fleisch größer als mein Fuß war! Es liegt auf einem Riesenbrot, das es blöder Weise bedeutend kleiner wirken lässt. Pffff. Ansonsten habe ich das erste Mal in meinem Leben Okras gegessen. Lekkilekki, aber als Hauptgericht mit ohne alles etwas zu beilagig für meinen Geschmack. 


So. Grund zu großer Freude: ein schleimiger Knetkopp, das neue So-leb-ich-Buch und oberoberobertolle Überraschungspost von Theda aus Köln. Liebe Theda, fühl Dich unbekannter Weise mal ganz, ganz herzlich gedrückt! Superhelden-Klebeband und von den eigenen Kindern geklaute Klebetattoos?! WIE GRANDIOS IST DAS DENN?! Vielen, vielen Dank!


Weitere Highlights: Im Dortmunder U kann man alte Konsolenspiele im Rolltreppenaufgang spielen. Die Joypads baumeln von der Decke und die Bildschirme werden an die Wand geworfen. Super! Ebenfalls spannend: Schogetten à la Bienenstich und eine Krötenwanderung in der Nachbarschaft. Kröten sind toll...sogar noch toller als schleimige Knetköppe. (Aber nicht so toll wie Batman!)


Der heutige Sonntag kopierte seinen Vorgänger: Es ging schon wieder auf einen Flohmarkt, aber diesmal im Inland (Dortmund). Zwar haben Fee, Julius und ich uns dort nicht glücklich gekauft, aber der Fund einer "Nudelfee" hat immerhin für gute Laune gesorgt.


Genau diese gute Laune haben wir dann im Folgenden sehr gekonnt pantomimisch dargestellt: (1) Try to be a happy h&m-Model (2) Ein doppelköpfiger Superkäfer (3) Fahrstuhl-Selfies mit Mega-Schüppchen. Man könnte auch sagen: Alles wird gut. Zumindest vielleicht.

In diesem Sinne: Habt einen schönen Restsonntag und ein Hoch auf die Nudelfee!

Merke: Ein Herz für Müllmänner!

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