21. Dezember 2014

Der nächste Blogpotential-Workshop! (Und vom Fuchs, der die Zeit gestohlen hat!)

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, was ist das denn bitte für eine komische Vorweihnachtszeit?! In den letzten Tagen hatten wir teilweise 13,5 Grad und ich bin kurz davor, wieder barfuß in Schläppchen rumzulaufen! Eigentlich hält mich davon echt nur der Regen ab. Naja. Wie dem auch sei...ich hatte so viel vor in diesem Dezember! 

Ich wollte einen Blogflohmarkt veranstalten (statt dessen habe ich einigen Krempel in ner Verkaufe-Suche-Biete-Dingens-Gruppe auf FB online gestellt...hat aber kein Schwein interessiert), ich wollte schön zur geschenkeverzweifelten Weihnachtszeit mal wieder meine "Monster, Freaks und Helden"-Bilder zum Verkauf anbieten (aber dafür hat mein leerer (!) Dawanda-Shop nun wenigstens überarbeitete AGBs und so). Ich wollte Weihnachtskarten schreiben (bisher nicht eine einzige), wollte zwei neue Restaurants testen (geschafft habe ich es höchstens mal inne Grillstube!), ich wollte meine Wohnung ganz toll schmücken (pfffff!) und vor allem mein neues Blogdesign online stellen, von dem ich schon das ganze Jahr erzähle (hahaha!). Aber das nächste Jahr (Vorsatzfalle, ick hör Dir trapsen!) soll (natürlich!) mit mehr Schmackes starten:


Und deshalb gehe ich jetzt - ganz kurz vor Weihnachten - mit der Ankündigung für meinen zweiten Blogpotential-Workshop an den Start. Genauer: Ihr könnt Euch ab JETZT für den "Blog Dich glücklich"-Workshop #2 im Januar anmelden - frei nach dem Motto: "Neues Jahr, neues Blogglück"!


Die letzten Wochen nach meiner Blogpotential-Premiere im Oktober habe ich genutzt, um das Konzeptchen nomma etwas zu überdenken. Persönlicher sollte es werden. Und weniger Input-stressig, ohne inhaltlich total abzubauen. Und deshalb habe ich mir für die nächste Runde einige Veränderungen einfallen lassen. Genaueres erfahrt Ihr HIER und ich würde mich riesig freuen, wenn Einige von Euch Lust hätten, im Januar dabei zu sein! Einige Plätze habe ich schon an ein paar Wartelisten-Kandidaten vom letzten Mal vergeben, aber es sind natürlich noch ein paar Plätze frei.)

So. Und jetzt nomma watt ganz Anderes. Im Sommer haben mich zwei Studentinnen der Uni Duisburg-Essen für ihre TV-Lehrreadaktion vor die Kamera gebeten, um mit mir über das Ruhrgebiet, meinen Blog und das Bloggen im Allgemeinen zu quatschen. 


Und weil der Fuchs die Zeit gestohlen hat, ist das schon so lange her, dass ich es fast vergessen hatte. Aber diese Woche ging das Filmchen plötzlich online und ich bin froh, dass alles Doofe, was ich wahrscheinlich gesagt habe, rausgeschnitten wurde. Deshalb finde ich den Beitrag jetzt nämlich sogar selber ganz gut (man findet sich ja sonst meistens eher grauenhaft) und freue mich am meisten über die Katzenkloppe mittendrin. Wenn Ihr Lust habt, Euch dem Film anzuschauen, dann bidde hier entlang: KLICK!

So. Und jetzt gehe ich zur Post und stelle mich da mit allen anderen Ommas und Oppas aus der Gegend stundenlang an den 2 von 6 Schaltern an, die geöffnet sein werden. Ihr kennt das. Und falls ich den Fuchs treffe, stelle ich ihm ein Beinchen. Vielleicht hilft das ja.

Merke: Einen schönen vierten Advent Euch allen!

17. Dezember 2014

Mit einem Filmteam in London {diesmal inklusive Filmchen!}

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich bin ja manchmal nur recht begrenzt schlau. Zum Beispiel dann, wenn ich als Ruhrpott-Spürhund tatsächlich nicht auf dem Schirm habe, dass Dortmund einen eigenen Flughafen hat. Und deshalb habe ich im ersten Moment tatsächlich an eine gewiefte Veräppelung geglaubt, als ich vor einigen Wochen eine Mail bekam, in der ich gefragt wurde, ob ich Lust hätte, in London einen kleinen Promofilm für eben genau diesen Flughafen zu drehen. Tja. Also habe ich erst mal schön Onkel Google nach "Dortmund Flughafen" befragt. Und Tatsache: Gibbet. Huch!

Da fahre ich die gute Fee seit Jahr und Tag regelmäßig in Dortmund besuchen und passiere auf dem Weg zu ihrer Türschwelle diverse Flughafenschilder und SEHE DIE NICHT?! Das finde ich höchst mysteriös. Mir fällt jede popelige Blume am Wegesrand auf, aber einen ganzen Flughafen nehme ich nicht wahr?! Wie gesagt...begrenzt schlau.

Aber nun gut. Das Ruhrgebiet hat also einen Flughafen. (Mülheim zählt nicht wirklich!) Und ich habe Flugangst. Aber ich liebe London. Und ich verreise ohnehin viel zu selten. Also kurz Flugangst gegen Reisefreuden abgewogen und - ZACK - stand ich ein paar Wochen später in Dortmund. Am Flughafen.  


Nun war das ein bisskn skurril: Ich kannte nämlich vom Drehteam exakt niemanden. Zwar hatten einige nette Telefonate stattgefunden, aber trotzdem: 3 Tage London mit 3 fremden Herren. Hätte doof werden können. 

Wurde es aber nicht!

Ganz im Gegenteil. Mal eben nach Dortmund gedüst, dort kein großes Gerenne, sondern schnelles Einchecken middm Handy (der Experte spricht hier von "kurzen Wegen") und schwuppdiwupp Tomatensupp war ich in London. Genauer: in Westminster, denn dort residierten wir in einem Hotel, dessen Eingangshalle mir direkt den Atem verschlug. Leider habe ich kein Foto von mir an der Treppenbrüstung mit königlicher Handbewegung zum erlauchten Gruße gemacht...


So. Nun müsst Ihr Euch das so vorstellen: 3 Männer und ich. Und eine Mission: möglichst viele tolle Bilder einfangen. Möglichst viel sehen. Möglichst viel machen. Möglichst schöne Ideen erspinnen und umsetzen. Möglichst echte, aber auch spannende Perspektiven einfangen. (Und das alles bitte möglichst ohne Doppelkinn meinerseits.)


Während man ansonsten als Blogbekloppte mit Fotosüchtelei eher von einem schlechten Gewissen geplagt wird, weil man ständig stehen bleibt, um irgendetwas mit dem Kameraobjektiv einzufangen, während dann Hinz und Kunz (mal mehr mal weniger) genervt auf einen warten müssen, war während meiner drei Tage in London genau das Gegenteil angesagt. Und das war soooo schön! Jeder hat sich mit jedem über gute Motivideen gefreut und alle hatten Bock auf "viel hilft viel". Mehr Spaß hätte ich kaum inne Backen haben können.

Es gab lediglich zwei kleine Momente, in denen ich mir vor der Kamera ein wenig doof vorkam. Einmal sollte ich ein Taxi ranwinken. Mitten in einem Kreisverkehr am Victoria Memorial. Kann man machen, aber dann halten einen alle Taxifahrer fürn bisschen behämmert. Vor allem dann, wenn man versucht, auch offensichtlich besetzte Taxen ranzuwinken. Gnaaaaaahhhh. Aber zumindest ne Kutsche hätte ich anhalten können...


Zweiter Bescheuert-Vorkomm-Moment: Am Trafalgar Square sollte ich die Treppen der Underground Station hoch und dann auf den Platz laufen. Nun stand das Filmteam aber vor dem Platz auf einer kleinen Verkehrsinsel, weil wir AUF dem Platz nicht drehen durften. Und zwischen Platz und Verkehrsinsel lag eine stark befahrene Straße. 


Und ich sollte DANN die Treppe hochlaufen, wenn da keine Autos fuhren. Dafür musste ich auf der Treppe stehen und auf ein Zeichen warten. Also stand ich da auf der Treppe rum. LINKS auf der Treppe wohlgemerkt. Und in England ist ja bekanntlich "rechts stehen, links gehen" eins der mächtigsten Grundgesetze überhaupt. Aber ich stand da trotzdem wie ein Vollhorst schön links auf der extrem frequentierten Treppe und musste mich dann anpöbeln und schubsen lassen. "Sorry, they make me stand here!" hat da null geholfen. Weniger als null. Aber woher sollten sie auch wissen wer "they" ist. Wahrscheinlich hielten mich alle für völlig irre und mutmaßten einen eingebildeten außerirdischen Auftrag oder so.

Aber sonst war alles top. Und jetzt höre ich erst mal auf zu quasseln und zeige Euch einfach das Filmchen:



So. Von meiner großen Big Ben Liebe habe ich Euch ja bereits die Tage erzählt und deshalb an dieser Stelle nur noch schnell meine restlichen London-Top-5 im Fotoformat:



Rund um die bekannte Warwick Avenue erstreckt sich entlang des Grand Union Canals das schöne Viertel Little Venice, das mich ganz stark an Amsterdam erinnert hat. Zwar liegen die vielen kleinen Boote eben im Kanal und nicht in Grachten, aber dieser Kanal ist an einigen Stellen so schmal, dass man sich das Grachtenflair wunderbar einbilden kann. Und wie immer, wenn ich Hausboote sehe, wollte ich natürlich mal wieder ganz dringend selbst eins besitzen. (Dass mich die ganzen Mücken bekloppt machen würden, ignoriere ich dabei stets gekonnt.) Jedenfalls vergisst man in Little Venice ganz schnell, dass man sich in einer Millionenmetropole befindet und kann idyllisch schwadronieren und in einem der tollen (Hausboot-)Cafés einkehren. Wir haben sehr lecker im Café Lavílle gegessen und ich kann Euch den dortigen Avocadosalat aufs Wärmste empfehlen!





Das vierte Highlight ist schlicht und einfach der Herbst. Während ich in den letzten Monaten im Ruhrgebiet den Eindruck hatte, dass der Herbst rein farblich etwas Schwach auffe Brust war, wurde ich in London aufs Vortrefflichste entschädigt. Am liebsten hätte ich in jedes zweite Bild irgendwelche bunten Herbstblätter gehalten und mir einen riesigen Strauß zusammengesammelt. Also. Ihr wollt nach London fahren?! Fahrt im Herbst!



Am Abend vorm Abflug hatte ich auf meiner Facebook-Fanpage nach London-Tipps gefragt, die über das übliche Touri-Gedöns hinaus gehen. Und ich freue mich immer noch wie Oberbolle, dass mir ein guter Geist tatsächlich den tollen Jimbobart Store empfohlen hat. Seit Ewigkeiten schmachte ich diese illustrierten Porzellanwaren nämlich schon auf Pinterest an und deshalb ging mit vor Ort in dem Laden natürlich mein Herzchen auf! Klar, der Style ist Geschmacksache, aber wenn man an dieser Art von Illustrationen Spaß hat, dann ist man in diesem Geschäft mehr als richtig, denn die Wände, das Interieur und einfach ALLES ist mit den Zeichnungen übersät. Hach! Jedenfalls habe ich dort einen guten Batzen Kohle gelassen - und bereue keinen Cent, äh Penny.




Man kann in London für seeeehr viel Geld mit dem tollen London Eye fahren. Das gläserne Riesenrad...Ihr wisst schon. Das soll der Oberknaller in Sachen Aussicht sein, aber ganz ehrlich: Ich finde das zu teuer. Und deshalb landet meine Alternative in Sachen "London von oben" auf Platz 2: Eine Fahrt mit der Emirates Airline. Die kostet nämlich nur n Appel und n Ei, denn die Seilbahn wird in London als reguläres Transportmittel gehandelt. Leider war es an dem Tag etwas diesig, aber ich denke, die Bilder lassen trotzdem erahnen, dass diese Seilbahn-Tour eine echt coole Nummer ist.




Jahahaaaa, ich weiiiiß. Ich hab Euch schon ausufernd von meiner Eichhörnchenliebe berichtet, der ich im St. James Park frönen durfte. Aber wenn die Eichhörnchen nicht auf Platz 1 landen...ja was denn dann, verdammte Hacke?!


So. So war das mit mir und London und mit den Eichhörnchen und dem Drehteam. An Letzteres geht an dieser Stelle nomma ein dickes Dankeschön - und zwar dafür, dass ich mich mit Euch so wohl fühlen konnte!


Merke I: Der Ruhrpott hat einen Flughafen!

Merke II: London ist immer eine Reise wert!
Und Eichhörnchen erst recht!

*Dies ist nicht wirklich ein gesponserter Post, denn ich wurde zwar für den Dreh, nicht aber für einen Blogpost darüber bezahlt. Den hab ich schlicht und einfach nur geschrieben, weil ich da Lust drauf hatte. Wisster mal wieder Bescheid :)

16. Dezember 2014

Ganz viel Wein und ganz wenig Winter

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, am Sonntagabend wollte ich den fliegenden Weihnachtsmann auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt in Augenschein nehmen. Akute Parkplatz-Nichtfindung verunmöglichte dies jedoch und als wir endlich da waren, stand der gute Kerl schon längst auffe Bühne rum, um kleinen Kindern weihnachtliches Liedgut zu entlocken. Gesehen habe ich das nicht. Ich bin nämlich klein. Da sieht man so Einiges nicht. Also habe ich mich ein paar Minuten durch die Gegend rempeln lassen, meine Nase in die Jacken fremder Vordermänner gedrückt und beschlossen: Boah, zu Hause is auch schön. Also aufm Absatz kehrt gemacht, wieder nach Hause gefahren und erst mal ein lecker Gläschen Wein getrunken. Ohne Gerempel, aber dafür mit ganz viel instagrammscher Begleitung, denn am Sonntagabend ging die Wein-Challenge, die ich gemeinsam mit Côtes du Rhône veranstaltet habe, zu Ende.


Und so saß ich da schön eingemuckelt und habe - auf der Suche nach den drei Gewinnerbildern - ganz vielen Gläsern zugeprostet.

So. Nun muss ich ja mal meckern! Da sind teilweise ECHT schöne Bilder eingereicht worden. Aber diese schönen Bilder haben leider die Regeln missachtet. Und watt soll ich denn da machen?! Regeln sind Regeln und das Läbbn is hart. Die Aufgabe verlangte (in Kurzform) nach einem Rotweinglas. Und dieses Rotweinglas sollte bitte, um meinen Kooperationspartner Côtes du Rhône nicht traurig zu machen, ohne Flaschenetiketten anderer Hersteller auskommen. 

Und so haben sich leider Rotweingläser gefüllt mit Wasser, Weißweinschorlen und Fremdflaschenetiketten leider selbst den Weg zum Sieg verbaut. Richtig, richtig schade, aber da machste nix...außer trotzdem PROST zu sagen.

Es folgen nun 8 Bilder, die ich in die engere Auswahl genommen habe. Bei meiner Wahl habe ich mich natürlich zum Einen vom Motiv an sich leiten lassen, aber ich habe zum Anderen auch auf die Qualität des Fotos geachtet. Da hatten Unschärfe und Gekrissel leider das Nachsehen. Dass es gar nicht so einfach ist, während eines gemütlichen Abends einfach mal eben so ein hochwertiges Instagrambild von einem schönen Rotweinmoment zu posten, habe ich übrigens selbst gemerkt. Schummerlicht und Kerzenschein machen es einem da wirklich nicht einfach und Ihr könnt gerne lachen, wenn ich Euch jetzt verrate, dass ich mir für dieses Bild fast alle Zacken ausse Krone gebrochen habe:


Es sollte nicht kriseln, der Stern sollte ganz drauf, aber nicht zu weit ins Glas ragen, die Wände um die Fenster herum sollten nicht zu sehen sein, ich wollte nix vom Glas abschneiden, die persönlichen Familienbilder auf der Fensterbank meines Freundes sollten nicht zu erkennen sein, dafür aber der Adventskalender, den ich ihm geschenkt habe. Außerdem sollte zwar das Glas schief im Bild sein, aber das Bild an sich gerade. Und im Glas sollte sich nicht die Stehlampe und erst recht nicht der Fernseher spiegeln. Und erst recht sollte nicht die doofe Straßenlaterne, die direkt vorm Fenster steht, zu sehen sein. Muaaaah! Irgendwann hatte ich einen Krampf in der Hand.

Damit will ich sagen: Datt war gar nicht so einfach. Und jetzt zeige ich Euch meine Auswahl:


Gemütlichkeit, lecker Essen, Zweisamkeit, Kerzenschein, Wärme und ein Hauch von Weihnacht bestimmen hier das Geschehen. Und ich habe mir drei Gewinnerbilder rausgepickt, die jeweils ein anderes Gefühl vermitteln...


Katyge hat sich ein Glas Rotwein geschnappt und es mit Blick auf das Meer in Ostende genossen. Ich mag das Meer, die Dünen und den Strand, aber vor allem gefällt mir der Gedanke, sich einfach selbst und ganz allein einen schönen Moment zu gönnen. Vielleicht befindet sich auf der anderen Seite des Bildes eine pompöse Strandbar und die Fotografin war gar nicht allein. Aber in meiner Vorstellung hat sie sich "Pffff, Leben, Du kannst mich anzicken wie Du willst, ICH stoße trotzdem auf Dich an!" gedacht und ist mit einem Fläschchen Rotwein und einem schönen Glas ans Meer gedackelt, um dort einfach ganz in Ruhe etwas Kraft zu tanken. Katyge, falls dem nicht so gewesen sein wollte, lass es mich bitte nicht wissen! Ich hänge an dieser Illusion.


Das zweite Gewinnerbild stand von Tine, die sich auf IG Pottlecker nennt und einen gleichnamigen Foodblog betreibt. Hier gefallen mir das weihnachtliche Setting und die leicht bekloppten Geweihe. Außerdem weiß ich wer die schöne Karte im Hintergrund bekommen hat, weil ich sie auch schon in meinem Briefkasten finden durfte. Weihnachtspost ist tolle Post und ich finde es schön, dass Tine darauf anstößt!


Das letzte Gewinnerfoto stammt von Leckertee und ich habe mich dafür entschieden, weil es sich dem Genußmoment verschreibt. Die gute Dame setzt das Glas an und in ihrem Gesicht spiegelt sich eine schöne Mischung aus Entspannung, Sinnlichkeit (wenn ich das so sagen darf) und eben Genus wider. Und genau so fühle ich mich, wenn ich ein Glas Rotwein in der Hand habe...nur dass meine Haare nie so schön liegen.

Ihr lieben Gewinnerinnen, bitte meldet Euch ganz schnell mit Eurer Postanschrift per Mail bei mir, damit Euch die feinen Weinpakete von Côtes-du-Rhône noch rechtzeitig zu Weihnachten erreichen.

Und sonst so?! Und sonst bin ich still und leise schon wieder mit #hallowinter14 an den IG-Start gegangen. In den letzten Wochen bin ich bereits mehrfach gefragt worden, wo denn die Ankündigung bliebe. Tja. Ehrlich gesagt habe ich die Klappe gehalten, weil ich immer noch nicht die Preise für die #halloherbst14-Challenge verschickt habe. Und wer so ein doofer Schlönz ist, sollte mal lieber nicht lauthals die nächste Runde initiieren, ne?! Deshalb hier nur ganz am Rande: Gerne könnt Ihr Eure Bilder entsprechend taggen, aber nur für den Spaß anne Freud, denn zu gewinnen gibt es diesmal nix. Ich für meinen Teil muss jedenfalls zusehen, dass ich mal wieder ein bisskn mehr vor die Tür komme, um den Winter mit der Kamera einzufangen. Aber nun ja...der Winter in Deutschland ist ja vor allem eins: lang!


So. Und jetzt setze ich mich inne Ecke und schäme mich, weil ich den #halloherbst14-Gewinnern noch ihren Gewinn schulde. Und wenn ich mit Schämen fertig bin, tue ich etwas gegen diese Schmach. Wird dann halt ein herbstliches Weihnachtspräsent wider Willen. 

Merke I: Morgen schreibe ich den nächsten
Blogpotential-Workshop für Januar aus.

Merke II: Die mit gebrannten Mandeln und Honig
gefüllten Sternchen-Ravioli aus der Metro
sind DER HAMMER!


10. Dezember 2014

Eine Adventsgrillierungsparty! Oder: Wer friert, verliert!

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, am letzten Wochenende haben wir gefeiert. Eine Adventsgrillierungsparty...und zwar mit allem Zipp und Zapp! Und ich sage es direkt: Von der ganzen Chose gibbet keine schicki Spiegelreflexkamerabilder, sondern lediglich profane, krisselige Handyfotos, aber das macht nix, denn hier sticht der Spaß anne Freund eindeutig etwaige Qualitätsansprüche...


Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr wie die Idee aufkam. Sagen wir so: Plötzlich war sie da und mutierte. Und mutierte. Zu Visionen...von einem kleinen Weihnachtswunderland. Aber vor dem Weihnachtswunderland stand die Arbeit und ganz ehrlich: Zwischendurch gab es Tage, an denen wir "Boah, ist das krass. Komm, wir sagen ab!" genuschelt haben. Aber aufgeben is nich und somit war Ranklotzen angesagt! Und zum Glück ist Christian genau so ein Detailfreak wie ich, so dass halbe Sachen nicht in die Tüte in den Nikolausstiefel kamen. Wenn schon, denn schon! Also haben wir 2 Wochen lang alles Weihnachtliche an Land gezogen, was wir in die Finger bekamen...


Die Vision sah vor, dass unsere Gäste der Weihnachtsflash schon im Treppenhaus erwischen sollte. Und da meine Eltern allen möglichen Weihnachtskillefitt auf Lager haben, konnten wir mit dicken, roten Schleifen, einem riesigen Adventskranz und Wandbehängen angemessen auffahren. Der Star der ganzen Veranstaltung war allerdings eindeutig Paule, der schlaue Wegweiser-Pinguin!


Paule wußte nämlich wo es lang geht. Grillstationen (ja, Plural) und Nikolaus im Innenhof und der ganze Rest in Christians Erdgeschosswohnung. (Wir sind übrigens Nachbarn. Ich wohne zwei Stockwerke über ihm.) Erst jetzt merke ich, dass Paule eine wichtige Information unterschlagen hat! Nämlich den Hinweis auf die Heißgetränkebar im Innenhof. Glühwein, Kakao und Marshmallows zum Eintunken sollten nämlich das Motto "Wer friert, verliert!" untermauern. (Und wer hat erbärmlich verloren und hockte ab 23:30h nur noch in der Wohnung?! Ich alte Frostbeule natürlich. Tzä!)


Auch wenn es nicht so aussieht: Es waren auch Menschen auf unserer Party, nur habe ich die nicht fotografiert, weil so ne Party ja eigentlich ne private Angelegenheit ist und ich nicht einfach Hinz und Kunz auf meinen Blog zerren wollte. Jedenfalls hatten diese Menschen im Vorfeld einen Auftrag erhalten: Als Eintrittskarte sollte Schmuck für unseren Weihnachtsbaum mitgebracht werden. Egal ob selbstgemacht, lustig oder für fein...alles war erlaubt. Und so sieht der Baum jetzt auch aus! Ein absolutes Unikat! Unsere neue Nachbarin hat sogar für eine Baumspitze gesorgt und einen roten Sombrero gespendet! Aber den Vogel hat mal wieder die liebe Fee (a.k.a. DIY-Göttin) abgeschossen. 


Das rechte Bild (habe ich übrigens aus ihrem IG-Feed gemopst) zeigt ihre Eintrittskarte: Eine blaue Kugel, auf der sie mit ihrem Handabdruck und Washitape eine kleine Schneemann-Familie kreiert hat. Jeder Schneemann ist zu seinen nicht vorhandenen Füßen mit einem Namen versehen und somit seht Ihr dort Christian und mich und Christians Kinder. Auf der Rückseite prangt noch der Daumen-Schneemann: Fee als Schenkerin. Während wir alle anderen Eintrittskarten am Baum haben hängen lassen, baumelt Fees Kugel mittlerweile an Christians Wohnzimmerfenster und wird besonders in Ehren gehalten.


Und seht Ihr den Skelett-Nikolaus auf dem rechten Bild? Den hat Fees Freund mitgebracht. Eigentlich trug er auch noch eine kleine rote Kugel um den Hals, aber die ist leider im Getümmel irgendwie verloren gegangen. Die tollen Wintermuffins stammen von unserer Nachbarin Jenny von schräg gegenüber. Jenny hat ganze TONNEN davon gebacken und uns damit riesig überrascht!

Leider habe ich das Buffet nicht fotografiert, weil es zu dem Zeitpunkt, als ich auf die Idee kam, schon zu zerfleddert aussah. Ich hatte im Vorfeld drei Salate gemacht: meinen altbewährten Leberkässalat und einen Süßkartoffel-Chorizo-Salat (siehe linkes Foto) sowie einen mediterranen Nudelsalat mit Feta und getrockneten Tomaten. Aber was unsere Gäste alles angeschleppt haben, schlägt jedem Fass den Boden aus! Wir hatten uns solche Sorgen gemacht, dass es nicht genug zu Essen und zu Trinken geben könnte. Aber weiter als weit gefehlt! Die tollsten Platten und Schüsseln wurden hereingetragen, es gab eine riesige Auswahl an selbstgemachten Soßen und Dips, Datteln und Feigen im Speckmantel, Sekt und Glühwein bis zum Umfallen und einfach alles, was das winterliche Partyherz begehren könnte. HAMMERGÄSTE! Und das ist noch untertrieben.


Gaaaanz hoch im Kurs standen Christians Fleisch-Spieße: eingelegt in ein Knoblauch-Sprite-Soja-Bad. Ich muss ihn mal nach dem genauen Rezept fragen und es Euch dann aufs Auge drücken. 

Habt Ihr das Holz in der Feuerschale oben links bemerkt?! Mir ist zu Ohren gekommen, dass selbst darauf noch zu spätester Stunde Fleisch gelandet sein soll, weil die Grillstation schon Schicht im Kohleschacht hatte. Aber das kann ich nicht bezeugen, weil ich ja kältetechnisch drinnen vor mich hin geluscht habe. Ursprünglich war die Feuerschale allerdings für Stockbrot gedacht gewesen, aber den Teig hatte ich aus Zeitmangel leider nicht mehr auf die Kette bekommen.


So. Und jetzt gebe ich es zu: Langsam ärgere ich mich doch, dass ich von der Party nur Krisselfotos habe. Aber jetzt ziehe ich das Gekrissel durch und zeige Euch auch noch die Teile der Dekoration, die wir nach der Party NICHT wieder beseitigt haben. Die schwebenden Nikolausmützen und der Bindfadentannenbaum in Christians Wohnzimmer durften bleiben und werden uns durch die restliche (Vor-)Weihnachtszeit begleiten. Denn eigentlich sieht das viel schöner aus als die schlechten Bilder vermuten lassen.

Falls einige unserer Gäste das hier lesen sollten: Toll, dass Ihr da wart und DANKE für Eure vielen liebevollen Mitbringsel, Eintrittskarten, Gastgeschenke und Leckereien! Wir sind immer noch schwerst begeistert und verbleiben mit einem adventuösen PROST!

Merke: Der Spekulatius-Likör von LIDL ist n Knaller!
Packt Euch den mal in ne Tasse Tee oder Kakao. Im Ernst!

Merke II: Meine Wein-Challenge läuft noch bis kommenden Montag.
Und ich sag mal so: Die Chancen stehen noch gut, eins der drei Weinpakete
zu gewinnen, denn bisher sind noch nicht so viele wirklich tolle Bilder
eingereicht worden. Und die, die toll sind, entsprechen leider nicht
den Regeln. Voll schade, aber eine echte Chance für alle, die noch
mitmachen möchten!

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